Es gibt dieses frühere Bild von Edgar und mir auf meinem Instagramm Account zum Thema, sich an die eigene Nase fassen.
Mit „sich an die eigene Nase fassen“ meine ich, dass ich mich immer wieder selbst hinterfrage, was ich zu einer bestimmten Situation in meiner Familie oder auf der Arbeit beigetragen habe. Was habe ich getan oder unterlassen? Was war mein Beitrag dabei? Sowohl konstruktives als auch destruktives?
Wie oft kommt es vor, dass ich mir meiner Wirkung wenig oder nicht bewusst bin. Aber so peu a peu komme ich mir auf die schliche. Und wie erstaunlich es für mich ist, zu merken das ich bewusst etwas bewirken kann, zum Beispiel gutes tun kann. 🙂
Spannend finde ich an dieser Stelle die Herkunft dieser Redewendung: „sich an die eigene Nase fassen.“ Sie soll aus der Normannischen Zeit kommen. Dort musste ein Normanne, wenn er jemanden zu Unrecht beschuldigt hatte, sich öffentlich an die Nase fassen. (Quelle: https://www.geo.de/geolino/redewendungen/1874-rtkl-sich-die-eigene-nase-fassen)
Das gefällt mir. Mir bewusst, also wirklich an meine Nase fassen. Gar nicht so leicht daran zu denken, aber ich arbeite dran. Und ab und zu mir meine Nase (mein Verhalten) mit Abstand, z.B. einen Tag später anschauen und darüber nachdenken. Da wird es dann leider manchmal erst so richtig deutlich, urrgh oder auch Juhuuuu.
Was ich beim mir an die Nase fassen gemerkt habe. Das ich in meinem Gesicht – meist unbewusst – nicht nur meine Nase mit den Händen berühre. Ich fahre mir mit den Händen durch die Haare oder reibe mir die Augenbrauen. Wie schön dies zu merken!
Die rote Nase ist für mich so wichtig, dass sie als Seite in meinen Blog gehört. Sozusagen zu meiner „DNA“. Und es ist auch so, dass Du mich an der roten Nase erkennst, wenn Du mir draußen begegnest.
Viele Grüße
Björn