1. Foto Mülltonne und ich

Darum geht´s:

Ich habe im Jahr 2024 im jungen Erwachsenen Kreis (JEK) meiner Kirchengemeinde einen Input zum Thema „fröhliches Denken“ gestaltet. Fröhliches Denken ist für mich eine andere Bezeichnung von positivem Denken.

Dies war für sozusagen mein gedanklicher Startschuss für diese Aktion. Ich habe so eine Verbindung zwischen dem fröhlichen Denken, meinem Leben als Christ, Sozialarbeiter und Vater gefunden, bei der ich etwas Gutes tun kann. Vor etwa einem halben Jahr habe ich begonnen, – so gut es eben geht – jeden Tag bewusst eine, manchmal auch mehrere „gute“ Taten zu tun.

Jeden Tag eine gute Tat“ ist ein Zitat von Robert Baden-Powell. Er war britischer Staatsbürger, hat von 1857 bis 1941 gelebt und ist unter anderem der Begründer der Pfadfinderbewegung.

 

Baden-Powell_USZ62-96893_(retouched_and_cropped)
Robert Baden Powell, unbekannte Urheberschaft, gemeinfrei, Baden-Powell USZ62-96893 (retouched and cropped), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

In einem Brief vor seinem Tod schrieb er u.a.: „Doch der wahre Weg, Glück zu erlangen, besteht darin, andere Menschen glücklich zu machen. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Baden-Powell)

Ich bin Christ und versuche das Gebot „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst.“ zu leben. Spannend und erfreulich finde ich, dass es anscheinend diese Art „Gebot“ oder diese Idee neben dem Christentum, auch in anderen Religionen gibt. Dazu mehr in den Beiträgen.
Es geht für mich hierbei darum, nicht eines (z.B. Religion, Glauben oder Denken) ist „besser“, sondern = DIE WELT IST SO KUNTERBUNT ! Es bedeutet für mich aber auch Kritik zu äußern und Einstehen zum Beispiel für Menschenrechte oder Demokratie!

Fahrrad grüßen 1

Da ich im Alltag selten Zeit habe, um mich zum Beispiel mehrere Stunden am Stück ehrenamtlich zu betätigten, habe ich begonnen gute Taten in Zwischenzeiten zu tun. Zwischenzeit ist zum einen eine Passage in dem Lied von Albert Frey „Zwischen Himmel und Erde“ (ein schönes Lied finde ich).


Zum anderen ist ganz grundsätzlich ein
Zeitraum, der zwischen zwei Handlungen liegt. Dieser Zeitraum ist für mich zum Beispiel der Weg von zu Hause zur Arbeit mit dem Fahrrad. 
Dort jemanden freundlich grüßen oder auf dem Weg zum Einkaufen Zigarettenstummel aufheben oder herrenlose Einkaufswagen zurückbringen. 

Fahrrad grüßen 2

Ich versuche so oft es geht bewusst auf meine Umwelt oder meine Mitmenschen zu achten. So nehme ich mir bewusst vor Menschen auf dem Weg zur Arbeit freundlich zu grüßen. Wenn ich zum Beispiel Freunde im Ländlichen besuche, oder Menschen im Wald begegne habe ich den Eindruck, dass einander grüßen leichter passiert.
Da mir dieses grüßen gefällt, tue ich es einfach immer wieder morgens bewusst auf dem Weg zur Arbeit.

Ich weiß, dass viele andere Menschen jeden Tag bewusst oder unbewusst gute Dinge tun. Sie setzen sich zum Beispiel für andere Menschen oder die Natur ein.
Das freut mich sehr! Ich bin natürlich nicht der erste, der darüber schreibt, gute Dinge zu tun. Eine Internetseite, die ich gerne lese ist goodnews.org. Dies inspiriert mich jeden Tag!

Ich mache diese Aktion „Jeden Tag bewusst eine gute Tat“ alleine, für keine Organisation. Ich mache keine Werbung für irgendetwas oder irgendwen und verdiene damit auch kein Geld! Es macht mir Freude gutes zu tun und es gibt mir ein fröhliches Herz. Dies ist sozusagen mein „Lohn“.

Ein kleiner Gedanke: siehst Du auf dem Bild den herrenlosen Einkaufswagen? 

4. Foto_Einkaufswagen

Wenn Du ihn am Straßenrand stehen sehen würdest, ganz einsam und verlassen. Könntest Du dir vorstellen, ihn zurück zum Einkaufsladen zu bringen? Einfach weil es auf deinem Weg liegt oder einen kleinen Umweg bedeuten würde? 

Auf den Beitragsseiten findest Du nun Ideen und Gedanken zu dem Thema und gute Taten. 
Viele Grüße
Björn

Nach oben scrollen